Bildungsaktivität rund um den Kurzfilm Grand Prix
Sich ausdrücken und dabei die Codes der mündlichen Kommunikation respektieren, die Regeln des Austauschs.
Sich in einer Debatte behaupten, indem man argumentiert, ohne jedoch seinen Standpunkt aufzudrängen und den anderer zu akzeptieren.

Grand Prix © I+G Stop Motion
TitelGrand Prix
ThemaFreundschaft, Radrennen
Genre und SchlüsselwörterKomödie, Fahrrad, Fahrrad, Heimwerken, Aufbruch, Warten
Alter (für Film)3-11 Jahre
Dauer08 min 00 s
RegieMarc Riba & Anna Solanas
MusikRoqui Albero
ProduktionI+G Stop Motion (Spanien, 2011)
Sprechen Sie mit Schülern über Misserfolge.
In diesem Video gehen wir besonders auf die Figur des kleinen Mädchens ein, das unbedingt am Grand Prix teilnehmen möchte. Sie kommt mit einem nicht zugelassenen Auto an und ist sehr enttäuscht. Einer der Teilnehmer gerät in ihren Bann und beschließt, ihr zu helfen. Er lädt sie in sein Fahrzeug ein, damit sie mit ihm teilnehmen kann. Leider springt das Auto beim Start nicht an. Es scheint, dass das junge Mädchen zu schwer ist, der Fahrer kann nicht vorwärts kommen! Sie steigt widerwillig aus dem Fahrzeug, der junge Mann kommt näher, aber das kleine Mädchen stößt ihn wütend an und er landet an der Wand! Schließlich ist alles vergeben und sie gehen wieder gemeinsam spazieren.
Diese Geschichte ist eine Gelegenheit, mit Schülern über Scheitern zu sprechen. Die Charaktere haben versagt und das Rennen nicht gewonnen, aber haben sie alles verloren? Haben sie im Gegenzug nicht etwas anderes gewonnen? (Eine wunderschöne Freundschaft!). Was ist Scheitern? Wie fühlen wir uns, wenn wir scheitern? Gibt es nur Negatives? Können wir in dem, was wir tun, immer gewinnen und erfolgreich sein? Hätte der Erfolg ohne Misserfolg den gleichen Charakter? Ist Scheitern letztlich nicht eine Möglichkeit, sich besser zu erholen und später erfolgreich zu sein?
Wir lassen die Studierenden sich zu diesem Thema äußern, sich untereinander austauschen, argumentieren und bei Bedarf die Debatte mit Fragen neu anstoßen. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, aber die Schlussfolgerung könnte folgende sein: Scheitern tut weh, wir fühlen uns schlecht, wenn wir scheitern, aber es kann als Erfahrung dienen. Wir können eine Parallele zu Fehlern in der Schularbeit ziehen. Es ist nie angenehm, Fehler zu machen, aber es ist eine Notwendigkeit, man kann nicht alles wissen, man ist in der Schule, um zu lernen, und man kann aus seinen Fehlern lernen.
Aktivitätsblatt verfasst von: Valérie du blog Val 10. Entdecken Sie den Val 10-Blog...

