Um einen Teil der Hintergründe des kreativen Schaffens hervorzuheben, Michael Friederich, Regisseur/in des Films Bancal, beantwortet unseren traumhaften Fragebogen.
Entdecken Sie das traumhafte Universum der Regisseurinnen und Regisseure, die imaginären Welten, die sie beeinflussen, die bewussten oder unbewussten Bezüge, die den Filmen zugrunde liegen.

1- Der Charakter, der Sie am meisten berührt hat?
Ich würde sofort Simba im König der Löwen sagen. Es ist meine erste Kindheitserinnerung an eine Figur, die mich wirklich berührt hat und mit der ich mich sehr schnell identifiziert habe. Offensichtlich spreche ich nicht nur von der tragischen Szene, die sich in der Schlucht abspielt ...
2- Der Charakter, der Ihnen am meisten Angst gemacht hat?
Um in der Kindheit zu bleiben, würde ich die Figur Tschernabog im Film Fantasia (aus dem Jahr 1940) nennen. Die Atmosphäre in dieser Sequenz hat mir immer Angst gemacht, ganz zu schweigen von der Musik (Night on Bald Mountain von Mussorgsky), die diesen Punkt noch untermauert.
3- Welchen Charakter würden Sie am liebsten treffen?
Ich denke, es wäre Conan Doyles berühmter „beratender“ Detektiv Sherlock Holmes. Trotz aller seiner Fehler (Soziopath, Drogenabhängiger usw.) sollte eine Begegnung, auch nur eine kurze, mit einem so charismatischen und einzigartigen Charakter wie ihm nicht gleichgültig bleiben.
4- Der Charakter, als den Sie gerne wiedergeboren würden (^_^)?
Ohne zu zögern und ohne viel Originalität denke ich, es wäre ein kleiner Totoro. Abgesehen von ihrem schrecklich liebenswerten Aussehen scheinen diese kleinen Kreaturen ein sehr friedliches, aber kein langweiliges Leben zu führen. Der Traum...
5- Die Welt, in der Sie gerne leben würden?
Ich weiß nicht, ob das die Frage wirklich beantwortet, aber das vom deutschen Maler Caspar David Friedrich entwickelte Universum hat mich schon immer fasziniert. Einige seiner Gemälde sind natürlich nicht sehr aufregend, aber wenn man Werke wie „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ sieht, möchte man unbedingt dort leben oder es mindestens einmal im Leben sehen.
6- Die Welt, in der Sie nicht leben möchten?
Wieder ohne viel Originalität: Die im Film „Blade Runner“ präsentierte Welt weckt nicht wirklich Lust, dort zu leben. Abgesehen von seiner Ästhetik und seiner sehr starken Atmosphäre reicht es nicht aus, um mich zum Umdenken zu bewegen.
7- Welche Rolle würden Sie gerne in einem fiktionalen Werk spielen?
Die Figur des Kronk im Film „Kuzco, der größenwahnsinnige Kaiser“ bringt mich immer zum Lachen. Es wäre eine Freude, einen Charakter wie ihn zu spielen.
8- Ihre früheste Erinnerung an ein fiktionales Werk?
Ich glaube mich zu erinnern, dass es sich um den Animationsfilm „Der König und der Vogel“ von Paul Grimault handelt. Meine Eltern machten mich mit diesem kleinen Wunderwerk bekannt, das zwar in einigen Aspekten etwas in die Jahre gekommen ist, aber dennoch ein Meisterwerk und eine unverzichtbare Referenz im Bereich der Animation bleibt.
9- Ihr Lieblingswort?
Apopathodiaphulatophobie, nur zum Spaß. Es bedeutet Angst vor Verstopfung.
10- Musik, die Sie jetzt gerne hören würden?
Ich würde sofort die Fram-Musik des Gitarristenduos Rodrigo y Gabriela sagen.