Um einen Teil der Hintergründe des kreativen Schaffens hervorzuheben, Olga Poliektova, Regisseur/in des Films Tomato Story, beantwortet unseren traumhaften Fragebogen.
Entdecken Sie das traumhafte Universum der Regisseurinnen und Regisseure, die imaginären Welten, die sie beeinflussen, die bewussten oder unbewussten Bezüge, die den Filmen zugrunde liegen.

1- Der Charakter, der Sie am meisten berührt hat?
Ich glaube, es ist „Tscheburaschka“. Ich liebe diesen Zeichentrickfilm, seit ich klein war, wegen seiner Geschichten und Musik. Der Held ist sehr süß und sehr lustig, besonders seine Ohren. Ich mag „Gena“, das Krokodil aus derselben Zeichentrickserie, sein Akkordeon, seine Kleidung sehr. Gena und Tscheburaschka sind ein tolles Team.
2- Der Charakter, der Ihnen am meisten Angst gemacht hat?
Ich erinnere mich, als ich noch sehr klein war, eine russische Fabel mit einem Prinzen namens „Ivan“ und einem grauen Wolf gesehen habe. Es gab eine riesige Spinne, die das Blut des Prinzen trinken wollte. Am Ende gewinnt der Prinz die Schlacht, aber diese Spinne blieb sehr lange in meinem Kopf.
3- Welchen Charakter würden Sie am liebsten treffen?
Der Bär „Baloo“ in „Mowgli“ von Roman Davydov. Weil er groß und nett ist und man auf ihm reiten kann. Er beschützt uns, und mit einem Freund wie ihm friert man nie.
4- Der Charakter, als den Sie gerne wiedergeboren würden (^_^)?
Ich weiß, dass meine Schwester Tatiana „Tscheburaschka“ (^_^) wählen wird, also wähle ich das Krokodil „Gena“. Eine Entscheidung zwischen Zwillingsschwestern!
5- Die Welt, in der Sie gerne leben würden?
Ich denke, es liegt in der Welt des Films „Das fabelhafte Schicksal der Amélie Poulain“. Für seine Farben und seine lustigen Abenteuer. Es eignet sich perfekt als Inspirationsquelle.
6- Die Welt, in der Sie nicht leben möchten?
In einer Welt, die von Robotern und Technologie dominiert wird.
7- Welche Rolle würden Sie gerne in einem fiktionalen Werk spielen?
Ich wollte schon immer die Stimme eines Zeichentrickfilmhelden übernehmen.
8- Ihre früheste Erinnerung an ein fiktionales Werk?
Ich glaube, es ist „Der König der Löwen“. Eine Welt voller wilder Tiere, exotischer und farbenfroher Vögel, also zwei Freunde, die es immer verstehen, Menschen zum Lachen zu bringen: Timon und Pumbaa. Ich erinnere mich, als der König der Löwen starb und alle Kinder um mich herum weinten.
9- Ihr Lieblingswort?
Auf Russisch „забавно“. („amüsant“ auf Deutsch).
10- Musik, die Sie jetzt gerne hören würden?
Heute Abend ist Neujahr und wie jedes Jahr werden wir uns den berühmten sowjetischen Film „Die Ironie des Schicksals“ von Eldar Riazanov (1975) mit Musik von Mikaël Tariverdiev ansehen. Englische Originalversion: